Lebensbaum

Wie soll ich dir vergeben?
Sag nicht, ich hätt' es nicht versucht
Ich hab' alles für dich gegeben
Und trotzdem war es nicht genug

Wie soll ich dir verzeihen?
Der Fluss des Lebens fließt geschwind
Der Baum des Glücks kann nicht gedeihen
und wächst ins Leere ohne Sinn

Sie schreitet in Gnade

Ich sehe sie
in ihrer Gnade schreiten
Sie streift durch die Welt
wie eine Blüte im Wind
und doch
verschafft sie mir nichts
als Schmerz
Wie sehr ich mir wünsche
jemand erfülle mein Herz
mit Liebe

Schwarze Sonnen

Die Reinheit meiner Taten
hat die Absicht meines Herzens verraten
Träge und müde vom Verlangen
Die Sehnsucht fährt aus mit ihren Krallen
O Vater, wieso hast du mich verlassen?
Und mich in meiner Trauer zurückgelassen
Schwarze Sonnen erfüllen Räume mit Schweigen
Rote Sterne, die sich vor ihrer Schwärze verneigen
fallen Reih' um Reih' ins blaue Meer
und warten auf des Lichtes Wiederkehr